Ausgangslage
Im Kunden-LV stehen Leistungen, keine fertigen Artikelsets.
Der Kunde liefert eine X83-Datei. Darin stehen Ordnungszahlen, Mengen und Leistungstexte – aber nicht zwingend die Artikel, die später tatsächlich bestellt und montiert werden.
Wer jede LV-Position sofort mit Lagerartikeln verknüpft, investiert viel Arbeit, bevor überhaupt klar ist, ob der Auftrag kommt.
Entscheidung im Prozess
Vor dem Zuschlag reichen Textpositionen und Preise.
Bis hierhin bleibt die LV-Struktur erhalten. Preise und Kalkulationswerte können gepflegt werden, ohne eine künstliche Artikelzuordnung zu erzwingen.
Nach dem Zuschlag
Eine LV-Position kann mehrere echte Artikel und Leistungen bekommen.
Erst wenn der Auftrag belastbar ist, wird die Position operativ zerlegt. Eine LV-Position kann dann mit mehreren Material- und Leistungsartikeln verbunden werden.
- Die ursprüngliche Ordnungszahl bleibt als Herkunft erhalten.
- Materialbedarfe entstehen aus den zugeordneten Artikeln.
- Leistungspositionen können Montageeinsätzen zugewiesen werden.
- Nachträge bleiben klar vom ursprünglichen LV getrennt.