Was ist Warenwirtschaft für Shopware?
Eine Warenwirtschaft für Shopware verbindet den Online-Shop mit Lagerverwaltung, Kommissionierung, Wareneingang und Versand in einem System. Drei Ansätze im Vergleich: Pickware (WMS-Plugin, läuft in der Shopware-Datenbank, €199/Monat pro WMS-Gerät), Cloud-WMS-Drittanbieter (externe Systeme, Schnittstellenpflege, Abomodell), oder Odoo als eigenständiges ERP-Backend (einmalige Investition, kein Per-Device-Pricing, unabhängige Infrastruktur, Industriehardware).
Lizenzmodell vs. Eigentümerschaft: Eine Frage der Geräteanzahl
Per-Device-Lizenzierung funktioniert gut, solange die Geräteanzahl überschaubar ist. Ab einem bestimmten Punkt — der für jeden Betrieb anders liegt — verschiebt sich die Rechnung: die laufenden Lizenzkosten übersteigen das, was eine einmalige Investition in eigene Infrastruktur kosten würde.
Zwei Fragen, die sich lohnen zu stellen:
- Was zahlen Sie aktuell pro WMS-Gerät pro Monat — und wie viele Geräte planen Sie in zwei Jahren?
- Haben Sie die Lizenzkosten der letzten drei Jahre schon mal gegen eine einmalige Investition gerechnet?
Dazu kommt ein strukturelles Thema: WMS-Lösungen, die in der Shopware-Datenbank laufen, teilen sich Ressourcen mit der Storefront. Bei hohem Lagervolumen kann das bei Spitzenlast spürbar werden — ein Zusammenhang, der selten direkt zugeordnet wird.
In 30 Minuten rechnen wir das für Ihren konkreten Gerätebestand durch — ohne Verpflichtung.
Kostenrechnung für Ihren BestandWas wir anders machen
Wir entwickeln Shopware-Shops und haben Pickware in der Praxis gesehen — Lizenzstruktur, Datenbankverhalten bei Spitzenlast, Hardware-Anforderungen. Das prägt, wie wir WMS-Projekte aufsetzen:
- Eigene Infrastruktur: Odoo läuft auf Ihrem Server oder Ihrer Cloud — unabhängig von Shopware, unabhängig von Pickware
- Industriehardware: Zebra-Scanner statt iPhone oder iPad — Android-basiert, robust, günstiger in der Anschaffung
- Kein Per-Device-Pricing: Ob 5 oder 50 Geräte — kein zusätzlicher Lizenzanstieg
- ERP-Fundament statt WMS-Insellösung: Lager, Einkauf, Lieferantenverwaltung, Rechnungswesen in einem System
- Laufender Betrieb bleibt bestehen: Kein Betriebsstopp während der Migration
Shopware WMS-Migration: Unser Prozess in 5 Monaten
Ihr Pickware-Betrieb läuft weiter — bis das neue System bereit ist.
- Monat 1: Scope-Definition — Lagerstruktur, Prozesse, Geräteanzahl, Schnittstellen zu Shopware und Lieferanten inventarisieren
- Monat 2: Odoo WMS Setup — Lagerstruktur, Kommissionierlogik, FIFO/FEFO-Regeln, Chargen- und MHD-Erfassung konfigurieren
- Monat 3: Shopware-Integration — API-Anbindung, Bestellsync, Bestandsabgleich, Retourenverarbeitung
- Monat 4: Parallelbetrieb und Tests — Pickware läuft weiter, neues System wird mit echten Daten validiert
- Monat 5: Go-Live — Umschaltung in definiertem Fenster, Pickware abgeschaltet. Kein Auftragsstau.
Was nach der Migration möglich wird
Volumen verdoppeln, Team nicht
Geführte Kommissionierung, konsistente Bestände, automatischer Versandlabel-Druck. Spitzentage wie Black Friday skalieren ohne überproportionalen Personalaufwand.
Shop-Performance bei Spitzenlast
Odoo läuft auf eigener Infrastruktur — keine Ressourcenkonkurrenz mit der Shopware-Storefront. Checkout bleibt schnell, wenn das Lager auf Hochtouren läuft.
Lückenlose Chargendokumentation
MHD und Chargen werden beim Wareneingang erfasst, FIFO wird enforced. Rückrufe sind in Minuten abgewickelt, nicht in Tagen. Relevant für Lebensmittel, Nahrungsergänzung, Kosmetik.
FAQ
Pickware veröffentlicht seine Preise auf der eigenen Website. Entscheidend für die Gegenrechnung ist nicht der Einzelpreis, sondern die Hochrechnung auf Ihre konkrete Geräteanzahl über drei Jahre — und was eine einmalige Migration dagegen kostet. Das rechnen wir im Erstgespräch gemeinsam durch.
Das hängt von Ihrer aktuellen Lizenzstruktur und dem geplanten Wachstum ab — pauschale Break-even-Zahlen wären hier irreführend. In 30 Minuten können wir das für Ihren Bestand konkret durchrechnen.
Ja. Wir bauen das neue System parallel auf. Pickware läuft weiter, bis das neue WMS alle Prozesse abbildet. Die Umschaltung erfolgt in einem definierten Go-Live-Fenster, kein Betriebsstopp.
Ja — eigenständige Infrastruktur, eigene Datenbank, keine Shopware-Datenbankkonkurrenz. Shopware und Odoo kommunizieren via API. Lageroperationen bremsen nicht den Checkout.
Zebra-Scanner (Industriehardware, Android-basiert) statt Consumer-iOS. Kein iPhone, kein iPad im Lagerbetrieb — robust für Lagerbedingungen, günstiger in der Anschaffung, kein Apple-Ökosystem-Lock-in.
Ja. Das Primärsegment sind wachsende Shopware-Shops, die noch gar kein professionelles WMS haben und deren Lagerprozesse auf Excel oder Papier laufen. Pickware-Ablösung ist das Sekundärsegment.
Nächste Schritte
In 30 Minuten wissen Sie, ob und wann sich eine WMS-Migration bei Ihrer Geräteanzahl rechnet — konkrete Zahlen, keine Hochglanzpräsentation.
30 Minuten 1-on-1 — wir rechnen durch, was das bei Ihren Zahlen bedeutet Shopware 5 auf 6 migrieren Fördermittel prüfen